Samstag, 28. Februar 2026 | 18:00 - 22:00 Uhr | Online via Zoom
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Versandkostenfrei in folgende Länder: Albanien, Andorra, Belarus, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Österreich, Schweiz, Serbien und Montenegro, Zypern , Dänemark, Deutschland, Estland, Färöer, Finnland, Frankreich, Georgien, Gibraltar, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Monaco, Montenegro, Montserrat, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Republik Moldau, Rumänien, Russische Föderation, San Marino, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Svalbard und Jan Mayen, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn, Vatikanstadt, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten Mehr anzeigen Weniger anzeigen
Die Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft sind seit jeher und weltweit in religiösen und spirituellen Traditionen fest verankert. Sie werden als heilige Phänomene verehrt und als magische Elemente in Kult und Ritual eingebunden.
Ob im vorzeitlichen Animismus, in der antiken Naturphilosophie, in der Gelehrtenmagie, im Volksglauben oder in der modernen Naturspiritualität: Die Elemente haben im religiösen Kontext eine besondere Bedeutung und Agency. Die Elemente haben zu allen Zeiten ihre ganz eigenen Religionsgeschichten.
Sie sind Sinnbild für die Beseeltheit und Begeisterung der Natur. Ihre sakrale und magische Bedeutung ist tiefer Ausdruck eines Naturanimismus - früher wie heute.
Doch wie steht es um die vier Elemente im nordischen Heidentum? - Genau dieser naturanimistischen Frage werden wir nachgehen und einen Blick auf die nordische Religionsgeschichte von Erde, Feuer, Wasser und Luft werfen!
Wenngleich die Germanen keine "Lehre der vier Elemente" kannten: Die vier Naturphänomene waren auch in der religiösen Welt der Heiden von mythischer, magischer und sakraler Bedeutung!
Erde, Feuer, Wasser und Luft wurden als numinos-mythische Wesen gedacht. Erde, Feuer, Wasser und Luft dienten dem Kult und der Zauberei. Erde, Feuer, Wasser und Luft waren heilig und beseelt.
Begeben wir uns also auf eine Reise in die heidnische Welt der Elemente und lernen die mythische und magische Bedeutung von Erde, Feuer, Wasser und Luft im nordischen Heidentum kennen!
In der germanischen Religionsgeschichte ist die Erde keine "tote Materie", sondern ein heiliger Raum zwischen Fruchtbarkeit und Tod. Unter dem Element "Erde" lernen wir die chthonischen Mächte und die mütterlichen Erdgöttinnen der Germanen kennen. Wir blicken auf die Beziehung der Riesen, Zwergen und Landgeistern zur Erde und erkunden heidnischen und volkstümlichen Erdzauber.
Feuer ist im nordischen Heidentum ein besonderes Element. Wir untersuchen die Rolle des Feuers in der eddischen Weltentstehung und betrachten die ambivalente Natur mythologischer Feuerwesen. Darüber hinaus erforschen wir die Bedeutung und Funktion des Feuers im heidnischen Kult, Ritual, Brauch und in der Magie und lernen seine transformative, reinigende, ekstatische und heilende Wirkkraft des Feuers kennen.
Dass in den Tiefen des Wassers die Weisheit zu finden ist, verrät uns die eddische Mythologie. Wir beleuchten die zentrale Rolle des Wassers in der eddischen Schöpfungsgeschichte und lernen die geheimnisvollen germanischen Wassermächte und Wassergeister kennen, die nicht selten zwischen Leben, Lust und Tod stehen. Wir erkunden die heilige Bedeutung des Wassers und heiliger Quellen in Mythos und Historie. Zudem sprechen wir über rituelle Waschungen im Heidentum, die Geist und Seele reinigen.
Wir erkunden die heidnische Naturmystik des himmlischsten Elementes: der Luft. Wir lernen die mythischen Sturmriesen und die animistische Windgötter kennen. Wir begeben uns in die Welt der heidnischen und volkstümlichen Luftgeister und setzen uns mit der vielschichtigen Bedeutung der Luft in Glaube und Magie auseinander. Und schließlich erfragen wir auch, warum wir uns das Seelisch-Geistige eigentlich so luftig vorstellen.
Eine Reise ins naturreligiöse Heidentum!
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