NICOLE HÖFFGEN, M.A.

KULTUR- & RELIGIONSWISSENSCHAFTLERIN

Nicole Höffgen, M.A.

 

 

 

»Nun sag,

wie hast du's mit der Religion?«

Goethe: Faust I 



⤕ Aktuelles ⬺



Video 2022

Schweden. Wildes Waldbaden

Nicole und Thomas Höffgen begeben sich für 9 Tage und 9 Nächte in die einsamen Wälder Schwedens, nicht nur um die Schönheit der nordischen Natur zu bewundern, sondern auch um dem wilden Denken der alten skandinavischen Waldvölker – der Germanen – empirisch auf die Spur zu gehen. Sie berichten von heiligen Hainen, dem Weltenbaum Yggdrasil und den Baummenschen Ask und Embla, erzählen von den Göttern Thor, Odin, Widar, Freyja und Freyr und begegnen nordischen Naturgeistern und nächtlichen Gehörnten. Musikalisch untermalt mit echtem »Bocksgesang«!



Vortag 2023

Ethnobotanik und Zauberpflanzen

Auf der Fachtagung der Europäischen Märchengesellschaft wird Nicole Höffgen 2023 zum Thema »Ethnobotanik und Zauberpflanzen« einen Vortag halten und einen Workshop geben.

 



Publikation 2023

Die Felsritzungen der Nordischen Bronzezeit

Ein religionswissenschaftlicher Weg zu einem wilden Symbolsystem
In: Jahrbuch der Gesellschaft für wissenschaftliche Symbolforschung, Bd. 22: Symbolik von Wegen und Grenzen - Wege und Grenzen der Symbolforschung (vorauss. 2023).

 

 



Sommersemester 2022

Leitung der Arbeitsstelle für Kulturwissenschaftliche Grundlagen

Im Sommersemester 2022 vertritt Nicole Höffgen die Leitung der Arbeitsstelle für Kulturwissenschaftliche Grundlagen an der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität in Hagen.

 

Foto: Dirk Matull

 



Blog-Artikel 2021

Die Höhlenkunst der Altsteinzeit

Was verraten uns die frühsten Kunstwerke der Menschheit über das Denken und das Weltbild ihrer Schöpferinnen und Schöpfer, ihrer Betrachterinnen und Betrachter? Und als was sind sie überhaupt zu verstehen? Handelt es sich bei der Höhlenkunst etwa um profane Kunstausstellungen begnadeter Genies, also um »l’art pour l’art«? Oder um hochgradig sakral ausgerichtete Stätten, in denen das mythische Gedächtnis der altsteinzeitlichen Kulturen bewahrt und tradiert wurde?



Tagungsbericht der 60. Symbolon-Jahrestagung 2021

Die Felszeichungen von Tanum

»[...] Mit den bronzezeitlichen Felszeichnungen im schwedischen Tanum schauten wir uns ein konkretes Beispiel für ein wildes Symbolsystem an, das die Symbolforschung vor eine nicht leichte Aufgabe stellt, und an Grenzen führt: Nicole Höffgen zeigte an diesem spektakulären Beispiel die Möglichkeiten auf, sich einem Symbolsystem, zu dem uns der 'Schlüssel' fehlt, durch Auffassung als Kanon anzunähern: ›Die Felszeichnungen von Tanum. Ein religionswissenschaftlicher Weg zu einem wilden Symbolsystem‹. Dabei widerstand die Referentin der Versuchung, vorschnelle Deutungen vorzunehmen und zeigte auf, wie sich auf seriöse Weise eine Grundlage für ein annäherungsweises Verständnis erarbeiten lässt. [...]«



Video 2021

Schweden - Into the Wild (Reisebericht)

Das Forscherpaar Dr. Thomas Höffgen und Nicole Höffgen, M.A. begibt sich auf eine naturphilosophische Expedition in einige der letzten Wildnisgebiete Schwedens bzw. Sápmis. Ihre Reise führt zum ältesten Baum der Welt (Old Tjikko) und zum höchsten Wasserfall Schwedens (Njupeskär) sowie in das Land der Sámi, des letzten indigenen Volkes Europas, das für seine schamanisch-animistische Kulturtradition bekannt ist. [...]



Blog-Artikel 2021

Die Sámi. Das Sonnenvolk aus dem Norden

Hoch oben im Norden, dort, wo im Winter die Sonne nicht auf- und im Sommer nicht untergeht, leben die Sámi, das letzte indigene Volk Europas. Sápmi heißt ihr Siedlungsgebiet, das sich über Norwegen, Schweden, Finnland bis zur russischen Kola-Halbinsel erstreckt. Sápmis Landschaft ist von vielfältiger und scheinbar unbegrenzter Wildnis geprägt, in der sich die Natur von einer ganz atemberaubenden Seite zeigt: Raue Fjälls, sumpfige Wälder, reißende Flüsse, stürzende Wasserfälle und unzählige Seen bestimmen die nördliche Gegend, die sich in der kalten Jahreshälfte zu einer weißen Winterwelt aus Eis und Schnee verwandelt, unter der alles ruht. Am Himmel hingegen tanzen die Nordlichter, die nach sámischem Volksglauben Erscheinungen der Ahnen sind. [...]



⤕ Vita ⬺


Wissenschaftlicher Werdegang

Nicole Höffgen absolvierte den Master of Arts in den Fächern Religionswissenschaft und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Ihren Fachschwerpunkt im Optionalbereich bildete die Ur- und Frühgeschichte. Sie ist Doktorandin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und verfasst derzeit eine religionswissenschaftliche Dissertation, in der sie Strukturen und Dynamiken germanischer Mythen analysiert. An der FernUniversität in Hagen ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Arbeitsstelle »Kulturwissenschaftliche Grundlagen« tätig.



⤕ Forschung ⬺


Kultur- und Religionswissenschaftlerin

In ihrer Forschung befasst sich Nicole Höffgen mit den »wilden« Religionen, Kulturen und Strömungen Europas. Sie erkundet die Religiosität in der Prähistorie, Mythologien »heidnischer« Kulturen sowie die Geschichte europäischer Hexen- und Magievorstellungen von der Frühzeit bis zur Moderne. Durch ihre religionsgeschichtliche Ausrichtung steht immer auch die Frage nach religiösen Kontinuitäten, Transformationen und Brüchen im Fokus.



⤕ Lehre ⬺


2017 wurde Nicole Höffgen mit dem Lehrpreis der FernUniversität in Hagen ausgezeichnet.

Lehre und Lehrverständnis

Für Nicole Höffgen ist die Vermittlung von Wissen und seinen kulturhistorischen Kontexten eine zentrale Säule ihrer Arbeit. Seit 2012 ist sie in der akademischen Lehre tätig und hat kulturwissenschaftliche Module, Seminare, Workshops und Tutorien für Bachelor- wie Masterstudiengänge konzipiert, betreut und geleitet. Im Sinne der Wissenschafts- und Wissenskommunikation ist sie zudem als Bloggerin und Referentin tätig. Ihr Ziel ist es, die thematisierten Gegenstände greifbar werden zu lassen, Denkprozesse anzustoßen und durch kritische Diskussionen wissenschaftliche Positionen, Wege und Grenzen auszuloten.



⤕ Religion on the Road ⬺


Forschung im Feld

Nicole Höffgen begibt sich gerne »ins Feld«. Ihre Forschungsgebiete haben sie zu sagenumwobenen Orten in Deutschland, zu eisen- und wikingerzeitlichen Stätten in Schweden und nach Sápmi, dem Gebiet des letzten indigenen Volk Europas, geführt. Aber auch am Wegesrand entdeckt sie immer wieder religiöse Symbole und spirituelle Ausdrücke - Impressionen, die unter »Religion on the Road« festgehalten werden.



⤕ Kontakt ⬺


Fragen und Nachrichten

Nutzen Sie für Anfragen und Nachrichten das Kontaktformular, senden Sie eine E-Mail an »info@nicolehoeffgen.de« oder folgen Sie Nicole Höffgen auf Facebook.