~ Herzlich willkommen ~


NICOLE HÖFFGEN, M.A.

KULTUR- UND RELIGIONSWISSENSCHAFTLERIN

Nicole Hausmann, M.A. | Religions-und Kulturwissenschaftlerin

"Nun sag, wie hast du's mit der Religion?"

Goethe: Faust I


~ Aktuelles ~



Schweden - Into the wild (Reisebericht)

Das Forscherpaar Dr. Thomas Höffgen und Nicole Höffgen, M.A. begibt sich auf eine naturphilosophische Expedition in einige der letzten Wildnisgebiete Schwedens bzw. Sápmis. Ihre Reise führt zum ältesten Baum der Welt (Old Tjikko) und zum höchsten Wasserfall Schwedens (Njupeskär) sowie in das Land der Sámi, des letzten indigenen Volkes Europas, das für seine schamanisch-animistische Kulturtradition bekannt ist. [...]



Die Felszeichnungen von Tanum

Während der Nordischen Bronzezeit (1800 - 500 v. u. Z.) wurden in der Region um Tanum (Schweden) über 10.000 Symbole in Felsplatten eingraviert. Unter ihnen dominieren männliche wie weibliche Figuren, Tiere, Kampf-, Jagd- und Ackerutensilien, im Besonderen aber auch Schiffs- wie Sonnenmotive und kleine, runde Aushöhlungen. Das Material ist nur schwer zu deuten, die Felszeichnungen stellen nämlich ein wildes Symbolsystem und ein Produkt magischen Denkens dar. In dem Beitrag soll ein religionswissenschaftlicher Weg präsentiert werden, bei dem die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Felszeichnungen als wilder Symbolkanon gelesen werden.


Die Sámi. Das Sonnenvolk aus dem Norden

Hoch oben im Norden, dort, wo im Winter die Sonne nicht auf- und im Sommer nicht untergeht, leben die Sámi, das letzte indigene Volk Europas. Sápmi heißt ihr Siedlungsgebiet, das sich über Norwegen, Schweden, Finnland bis zur russischen Kola-Halbinsel erstreckt. Sápmis Landschaft ist von vielfältiger und scheinbar unbegrenzter Wildnis geprägt, in der sich die Natur von einer ganz atemberaubenden Seite zeigt: Raue Fjälls, sumpfige Wälder, reißende Flüsse, stürzende Wasserfälle und unzählige Seen bestimmen die nördliche Gegend, die sich in der kalten Jahreshälfte zu einer weißen Winterwelt aus Eis und Schnee verwandelt, unter der alles ruht. Am Himmel hingegen tanzen die Nordlichter, die nach sámischem Volksglauben Erscheinungen der Ahnen sind. [...]


~ Vita ~


Wissenschaftlicher Werdegang

Nicole Höffgen (geb. Hausmann) absolvierte den Master of Arts in den Fächern Religionswissenschaft und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Ihren Fachschwerpunkt im Optionalbereich bildete die Ur- und Frühgeschichte. Sie ist Doktorandin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und verfasst derzeit eine religionswissenschaftliche Dissertation, in der sie Strukturen und Dynamiken germanischer Mythen analysiert. An der FernUniversität in Hagen ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Arbeitsstelle "Kulturwissenschaftliche Grundlagen" tätig.


~ Forschung ~


Kultur- und Religionswissenschaftlerin

In ihrer Forschung befasst sich Nicole Höffgen mit den "wilden" Religionen, Kulturen und Strömungen Europas. Sie erkundet die Religiosität in der Prähistorie, Mythologien "heidnischer" Kulturen sowie die Geschichte europäischer Hexen- und Magievorstellungen von der Frühzeit bis zur Moderne. Durch ihre religionsgeschichtliche Ausrichtung steht immer auch die Frage nach religiösen Kontinuitäten, Transformationen und Brüchen im Fokus.


~ Lehre  ~


Lehre und Lehrverständnis

Für Nicole Höffgen ist die Vermittlung von Wissen und seinen kulturhistorischen Kontexten eine zentrale Säule ihrer Arbeit. Seit 2012 ist sie in der akademischen Lehre tätig und hat kulturwissenschaftliche Module, Seminare, Workshops und Tutorien für Bachelor- wie Masterstudiengänge konzipiert, betreut und geleitet. Im Sinne der Wissenschafts- und Wissenskommunikation ist sie zudem als Bloggerin und Referentin tätig. Ihr Ziel ist es, die thematisierten Gegenstände greifbar werden zu lassen,  Denkprozesse anzustoßen und durch kritische Diskussionen wissenschaftliche Positionen, Wege und Grenzen auszuloten.

2017 wurde Nicole Höffgen mit dem Lehrpreis der FernUniversität in Hagen ausgezeichnet.


~ Religion on the Road ~


Forschung im Feld

Nicole Höffgen begibt sich gerne "ins Feld". Ihre Forschungsgebiete haben sie zu sagenumwobenen Orten in Deutschland, zu eisen- und wikingerzeitlichen Stätten in Schweden und nach Sápmi, dem Gebiet des letzten indigenen Volk Europas, geführt. Aber auch am Wegesrand entdeckt sie immer wieder religiöse Symbole und spirituelle Ausdrücke - Impressionen, die unter "Religion on the Road" festgehalten werden.



~ Kontakt ~


Fragen und Nachrichten

 

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