Fr., 7. August 2026 | 18:00 - 22:00 Uhr | Online via Zoom
Dieser Abend widmet sich der Magie sakraler Räume im nordischen Heidentum und bietet Dir einen fundierten Einblick in die vielfältigen Erscheinungsformen germanischer Kultstätten und ihrer Bedeutung. Seit jeher verspüren Menschen das Bedürfnis, das Göttliche in der Landschaft zu verorten. So suchten auch die alten Germanen heilige Haine, geweihte Gewässer und abgelegene Kraftplätze auf, um Rituale zu vollziehen, Rat zu suchen und den Geistern der Natur nahe zu sein. In ihren Dörfern kannten sie ebenfalls magische Platz und erbauten sogar Kulthäuser. Denn heidnische Religion findet nicht im luftleeren Raum statt. Sie entfaltet sich in Räumlichkeiten. In metaphysischen Räumen wie auch in physischen Räumen. Im Geist. In der Natur. Im Tempel.
Wir gehen den heidnischen Kultstätten auf die Spur und fragen, wo die Germanen ihre Kulte praktizierten, welche Orte sie den Göttern und Geistern weihten und was sie an den heiligen Stätten eigentlich taten. Was verraten uns die eddischen Mythen, die historischen Quellen und die Archäologie? Wir finden es heraus!
Göttliche Kultorte, heilige Landschaften & magische Kraftplätze
Kein Gott ohne Götterwohnsitz. Kein Kult ohne Kultort. Kein Heiligtum ohne heilige Stätte. Um zu verstehen, was religiöse Räume für das germanische Heidentum bedeuteten, erkunden wir, was überhaupt ein Kultort, eine heilige Stätte und eine sakrale Landschaft ist und fragen, was einen Ort überhaupt zu einem sakralen Ort macht. Auch werden wir dem „Kraftplatz“ auf die Spur gehen, der in der modernen Naturspiritualität eine zentrale Bedeutung hat.
Göttersitze, Weltenbäume und mythische Landschaften
Das Fundament irdischer Kultorte ist die Mythologie: die metaphysische Welt, in der die Gottheiten ihre heiligen Stätten bewohnen, sakrale Landschaften kennen und an ganz bestimmten Orten kultisch wirken. Wir suchen in der nordischen Mythologie nach diesen Orten, Stätten und Landschaften, erkunden ihren Geschichten und erkennen, dass auch die heidnischen Götter den „religiösen Raum“ in manigfaltiger Form kannten.
Heilige Haine, göttliche Gewässer und mystische Moore
Das germanische Heidentum ist ein naturreligiöses Heidentum. Nicht alle, aber viele Gottheiten sind mit Naturphänomenen verbunden. Die Natur war der Spiegel der göttlichen Welt, Göttersitz und Zugang in die göttlichen Sphären zugleich. Wir tauchen in die vielfältige Welt der germanischen Naturverehrung ein und lernen göttliche Gewässer, heilige Haine, mystische Moore und geweihte Wiesen kennen.
Pfahlgottheiten, Steinsetzungen und Tempel
Dass die Germanen ihre Gottheiten nicht in Tempeln verehrten, ist zwar nicht ganz falsch, ganz richtig aber auch nicht. Die heidnischen Germanen kannten durchaus „religiöse Architektur“ und hatten entsprechende Kultbauten. Solche mussten, wie wir sehen werden, nicht immer Tempel sein. Doch auch die ein oder andere Art des Tempels war ihnen wohl nicht unbekannt. Wir begeben uns daher auf die Suche nach den heidnischen Kultbauten der Germanen.
Fr., 7. August 2026 | 18:00 - 22:00 Uhr | Online via Zoom
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